Wir über uns
Inhaltsverzeichnis
Wer sind wir eigentlich?
Wir sind Evangelisch
Das Evangelium, und damit die gute Nachricht von Jesus Christus und der Liebe Gottes zu den Menschen, steht im Zentrum unseres Glaubens.
Wir sind eine Freikirche
Als Freikirche treten wir für die freie und persönliche Glaubensentscheidung jedes einzelnen Menschen ein. Wir legen Wert auf das Prinzip der Trennung von Kirche und Staat. Darum erheben wir keine Kirchensteuern, sondern finanzieren unsere Arbeit durch freiwillige Beiträge von Mitgliedern und Freunden.
Wir sind eine Gemeinde
Wir sind eine Gemeinde, weil wir überzeugt sind, dass Glaube Gemeinschaft braucht, um wachsen und sich entfalten zu können. Wir helfen einander auf dem Weg des Glaubens und sind offen für alle, die glauben möchten und Gemeinschaft suchen.
Wir gehören zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R., kurz BEFG, der ein Zusammenschluss von Baptisten- und Brüdergemeinden in Deutschland ist. Regional sind wir im Landesverband Westfalen organisiert und pflegen besonderen Kontakt zu den Baptistengemeinden im nördlichen Ruhrgebiet.
Wir sind Baptisten
Das Wort Baptist kommt aus dem Griechischen und heißt übersetzt Täufer. In unseren Gemeinden treffen sich Menschen, die sich bewusst entschieden haben, dass sie als Christen leben wollen. Nur auf diese Entscheidung hin taufen wir sie. Für Kinder bieten wir eine Kindersegnung an. Wir gestalten das Gemeindeleben so, dass Menschen aller Altersgruppen Gott begegenen, in verbindlicher Gemeinschaft leben und sich in ihrer Persönlichkeit entwickeln können. Wir haben den Wunsch, die Sache Jesu im eigenen Leben wichtig zu nehmen und sie auch anderen verständlich und glaubhaft zu machen. Außerdem treten wir für die Trennung von Kirche und Staat, sowie Glaubens- und Gewissensfreiheit ein.
Die erste Baptistengemeinde entstand 1612 in England. Von dort breiteten sich die Gemeinden nach Amerika aus. 1834 wurde die erste Baptistengemeinde in Hamburg von Johann Gerhard Oncken gegründet. Weltweit gibt es ca. 45 Millionen Baptisten. Bereits seit 1895 gibt es unsere Gemeinde in Herten. Zurzeit haben wir ca. 400 Mitglieder, dazu viele Familienangehörige, Freunde und Gäste.
Die Baptisten gehören zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland - BEFG. Er besteht aus ca. 830 Gemeinden mit ca. 85.000 Mitgliedern. Er arbeitet mit anderen Kirchen in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) der Evangelischen Allianz (EA) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) zusammen. Der BEFG gehört zum Baptistischen Weltbund mit über 35 Millionen Mitgliedern in mehr als 200 Ländern.
Ökumene
Durch den persönlichen Glauben an Jesus Christus wissen wir uns mit Kirchen anderer Konfessionen verbunden und pflegen die Zusammenarbeit. Mit ihnen gemeinsam wollen wir Gemeinde für unsere Stadt sein.
Ökumene ist ursprünglich ein griechisches Wort und meint "die ganze bewohnte Erde betreffend". In der Ökumene arbeiten die verschiedenen christlichen Kirchen (in Herten katholische, evangelische und feikirchliche Gemeinde = Baptisten) zusammen. Sie sind sich ihrer Differenzen bewusst und arbeiten mit ihren Gemeinsamkeiten. Mit Ökumene ist aus unserer Sicht die Zusammenarbeit mit anderen christlichen Kirchen gemeint. Der interreligiöse Dialog stellt ein anderes Feld der Zusammenarbeit dar.
Geschichte der Hoffnungskirche
1895
Die Baptisten-Gemeinde Schalke-Gelsenkirchen beschließt auf Wunsch der in Herten wohnenden 38 Mitglieder, mit Gottesdiensten in Herten zu beginnen. Sie finden in Herten-Süd in der Wohnung der Bergmann-familie F. Wengelnick statt.
1904
Wird die Bethel-Kapelle am Wilhelmsplatz eingeweiht.
1926
Die Tochtergemeinde Resse wird mit 123 Mitgliedern gegründet.
1934
Die Tochtergemeinde Ge-Buer wird mit 105 Mitgliedern gegründet.
1946
Herten wächst auf 264 Mitglieder.
1948
Die Gemeinde Herten hat fast 500 Mitglieder inkl. der Zweiggemeinden Recklinghausen und Marl.
1949
Die Tochtergemeinde Marl-Drewer wird mit 121 Mitgliedern gegründet.
1956
Bau der Bethanien-Kapelle in Westerholt. Baubeschluss für das Gemeindezentrum Bethel-Kapelle aus dem Jugendfreizeitheim „Balthasar-Hubmaier“ in der Hochstraße.
1960
Das neue Gemeindezentrum wird eingeweiht.
Die Wahl von Diakonen auf Lebenszeit wird aufgegeben und stattdessen auf 4 Jahre festgelegt.
Die Tochtergemeinde RE-Nord wird mit 107 Mitgliedern gegründet.
1967
Die alte Bethel-Kapelle am Wilhelmsplatz wird wegen Baufälligkeit abgerissen.
1975
Die griechisch-orthodoxe Kirche feiert ihr Osterfest in der Hoffnungskirche.
1976
Der Bau des Pastorats an der Hochstr. 34 wird beschlossen.
1982
Beginn der Spielstubenarbeit.
1983
Gerhard Ullner wird Pastor der Gemeinde (bis 1993).
1985
1.Nachbarschaftsfest der Gemeinde.
Eltern-Kind-Raum wird eingeweiht – gebaut mit Hilfe von Gemeindemitgliedern und dem Christlichen Jugenddorf(CJD) Bertlich.
1986
Die Gemeindearbeit in Westerholt wird aufgegeben und die Arbeit auf Herten konzentriert.
Beginn der offenen Jugendarbeit „Café Haltestelle“.
Beginn des Frühstücktreffens für Frauen unter Leitung von Adelheid Ullner.
1987
Erhält die Gemeinde den Namen „Hoffnungskirche“ und wird erweitert und modernisiert. Der erste Abendgottesdienst am Sonntag findet statt.
1989
Seit 1920 niedrigster Mitgliederstand mit 263 Personen.
Es beginnen grundlegende Reformen in Form und Qualität der Gemeindearbeit. Die neue Vision: Wir sind eine Gemeinde, die aus Kleingruppen besteht.“
Ralph Pusch beginnt als Jugendreferent (bis 1994)
1990
1. Ökumenischer Weltgebetstag der Frauen in der Hoffnungskirche.
1993
Andreas Ullner wird Pastor der Gemeinde.
Gerhard Ullner leitet eine USA-Reise von 52 Gemeindemitgliedern.
1994
Beginn von Elterngesprächsabenden unter der Leitung von Anne Ullner.
Renke Bohlen wird Zivildienstleistender.
Luise und Wilhelm Tack sind 25 Jahre Hausmeister.
Jakob Adolf wird mit seiner Frau Martina als Missionarsfamilie nach Afrika entsandt (Kenia, Sudan, dann Madagaskar).
1995
Ralf Mauelshagen wird Jugendreferent (bis 2002)
1997
Die Hoffnungskirche wir erweitert. Hausmeister-, Zivi- und Erdgeschosswohnung werden angebaut.
Dorothea Tack wird Hausmeisterin der Gemeinde.
1999
Eine Leitungsreform wird durch einen Gemeindetest angestoßen und umgesetzt.
Es entstehen sieben Dienstbereiche mit zugeordneten Aufgaben.
2002
Renke Bohlen wird Jugendpastor (bis 2008) danach 2.Hauptpastor).
2003
Siegfried Abel wird Gemeindeleiter.
2005
Angestoßen durch die Kampagne "Leben mit Vision" wird zahlenmäßiges Wachstum sichtbar.
2007
Gemeindeweite Kampagne „Liebe in Aktion“.
Gründung von Lebensplus: aktiv gemeinsam Leben teilen; Angebote für Menschen vorwiegend nach der Familienphase.
2008
Die Jugendarbeit der Gemeinde nennt sich ab jetzt „awake church“.
Pfingstsonntag findet der „awake day“ auf Ewald statt.
Heinz Janzen wird Jugendreferent (Dezember 2008)
Die Mitgliederzahl wächst auf 400 Personen.
2009
Gemeindeleitungswahl: Anstieg der Diakonate von 7 auf 10.
Der Ältestenkreis besteht weiterhin aus 5 Personen.
Kauf zweier benachbarter Grundstücke (Hochstraße 7 und 9)
Verlegung des Pastorats in die Hochstraße 7.
Verabschiedung einer neuen Gemeindeordnung.
2010
Verabschiedung von Dorothea Tack als Hausmeisterin. Aufbau eines Pflegeplans für die Gemeindegebäude mit Hilfe der ganzen Gemeinde.
Missionsfamilie Adolf verlegt ihren Wohnort von Madagaskar nach Herten. Jakob Adolf arbeitet weiterhin für die M(ission) A(viation) F(ellowship).
Feier: 50 Jahre Hoffnungskirche in der Hochstraße mit Ausstellung und Grußwort des Bürgermeisters Dr. Uli Paetzel
Anstellung von Ines Diekmann (ordinierte Diakonin) als Referentin für Kinder- und Teenyarbeit.
Gemeindeaktion: 40 Tage Stille – Gott erleben
2011
Anstellung von Britta Nohn als Organisatorin für die Hauspflege.
(1. Hilti-Day" Haus in leidenschaftliche Teams instand setzen)
Berufung des neuen Jugendpastors Kai Bienmüller.
Gemeindefreizeit mit 230 Teilnehmern an den Niederrhein.
Gemeindeaktion zu Weihnachten "3 Geschenke für dich" mit Hauskreisen.