Geht hin in alle Welt ...

Missonsfamilie Adolf

Mission wie im Flug
Eine Missionsfamilie in Herten und Afrika

Unsere Missionsfamilie Martina und Jakob Adolf lebte mit ihrer Tochter Leah von 1997 bis 2009 in Madagaskar und kehrte 2009 nach Herten zurück.
Nach der Hochzeit reisten Martina und Jakob 1997 gemeinsam zuerst nach Kenia, dann nach Uganda und später nach Madagaskar aus.
Sie sind für die „Mission Aviation Fellowship“ (MAF), einen Missionsflugdienst aktiv. Diese Organisation arbeitet für verschiedene Missionsgesellschaften und Hilfsorganisationen. Personen, Medikamente, Hilfsgüter und vieles mehr werden mit den eigenen Flugzeugen in viele oft entlegene Gebiete gebracht, die über andere Wege nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind.

Seit Ende 2009 liegt die „Basis“ der Familie in Herten. Jakob Adolf hat für die MAF einen weiteren Verantwortungsbereich übernommen.
Anfang 2010 eröffnete er für die MAF Deutschland das Büro für Öffentlichkeitsarbeit der am Flughafen Marl-Loemühle. Von hier aus pflegt er Kontakte zu deutschen Gemeinden, Firmen, Vereinen, Stiftungen und anderen Hilfs- und Missionsorganisationen und kann so deutschlandweit vernetzt arbeiten. Aber immer noch ist er auch als Pilot tätig. Sein Einsatzgebiet ist jetzt wieder hauptsächlich Kenia und der Sudan. Alle 6 Wochen fliegt er nach Afrika und bleibt dann für einige Wochen vor Ort um dort Hilfsgüter zu fliegen oder wichtige organisatorische Dinge zu regeln und die Einsatzleitungen zu betreuen.
Sehr oft ist Jakob im Süden Sudans unterwegs. Das steckt seit Jahrzehnten voller schwerer Konflikte. Zwar sind die Straßen oft gut passierbar, aber die Bedrohung lauert ständig durch bewaffnete Gruppen verschiedenster Herkunft und Motivation und ist immer gegenwärtig. Deshalb sind Flüge das einzig sichere Transportmittel.

Martina: unterstützt die Arbeit ihres Mannes und kümmert sich vorerst um das Einleben in Deutschland. Ausserdem engagiert sie sich wie auch schon in Afrika in der lokalen Gemeinde.

Leah: besucht seit Januar eine bi-linguale Schule (frz-dt). Da sie noch nie in Deutschland gelebt hat, ist alles eine große Umstellung für sie, aber auch eine Möglichkeit ihren Horizont zu erweitern.

Einsatz in Afrika und Deutschland

Vereinigte Deutsche Missionshilfe e.V.
Seit über 45 Jahren über 200 Missionare in ca. 40 Ländern Partner für Mission.

Die Vereinigte Deutsche Missionshilfe wurde 1961 von Missionaren gegründet. Sie wollten aus eigener Missionserfahrung in der Zusammenarbeit mit ausländischen Missionspartnern eine den Bedürfnissen des deutschen Missionars angepasste Struktur schaffen. Das führte zu einer größeren Freiheit in der Gestaltung der Missionsarbeit, wobei die VDM zum gleichberechtigten Partner der ausländischen Organisationen wurde. Gleichzeitig konnte die Bedeutung der Heimatgemeinde des Missionars gestärkt werden, die nicht eine Mission unterstützt und begleitet, sondern ihren Missionar. Die VDM hat keine eigenen Missionsgebiete. Die von den Gemeinden und Freunden eingehenden Gaben für die Missionare stehen diesen unmittelbar für ihren Unterhalt und ihre Missionsarbeit zur Verfügung.

Kontakt: Vereinigte Deutsche Missionshilfe e.V. - Bremer Straße 41
27211 Bassum - Postfach 1305 - 27203 Bassum
Telefon: +49 (0)4241 9322-0 - Telefax: +49 (0)4241 9322-26
E-Mail: info(at)vdm.org - Internet: www.vdm.org

MAF Deutschland
MAF ist ein internationaler, humanitärer nicht kommerzieller Flugdienst.

Über 36.000 Hilfseinsätze werden jedes Jahr von den ca. 130 MAF Flugzeugen weltweit geflogen. Alle drei Minuten startet oder landet irgendwo auf der Welt ein MAF Flugzeug, um Menschen in Not zu helfen. MAF wurde nach dem zweiten Weltkrieg durch Ex-Militärpiloten aus den Ländern England, USA und Australien gegründet. Die inzwischen über eintausend MAF Mitarbeiter sind Christen aus verschiedenen Konfessionen, deren gemeinsames Motiv die Nächstenliebe ist.
Die Piloten und Mechaniker von MAF sind keine Abenteurer, sondern hoch spezialisierte Luftfahrtexperten und sorgen trotz schwieriger Arbeitsbedingungen für einen höchst möglichen Sicherheitsstandard bei allen Einsätzen. Unsere Piloten und Mechaniker bekommen für ihre Arbeit keine Gehälter, sondern werden von persönlichen Freundeskreisen finanziert. Der deutsche Zweig von MAF wurde im Dezember 1991 gegründet und ist seit 2006 Teil von MAF-International.

Kontakt: MAF Deutschland e. V. - Eddesser Strasse 1 - 31234 Edemissen
Tel.: (0 51 76) 92 23 08 - E-Mail: info(at)maf-germany.de - Web: http://www.maf-deutschland.de/

Rundbriefe

Made to worship:
Wir sind geschaffen, um Gott anzubeten
- (Rundbrief 1/2010)
Wer ist Gott, was hat er für mich getan und wie wirkt sich das auf mein Leben aus, waren die zentralen Themen des Anbetungsgottesdienstes der English Chapel. 180 Madagassen kamen und das war insbesondere für Tina ein gesegneter Abschied aus ihrer Arbeit... (mehr)

Der Sudan und Kenia - (Rundbrief 4/2009)
Jakobs allererster Einsatz in Afrika 1994 ´sollte von Nordkenia aus in den Süden Sudans gehen, das hat sich aber damals nicht ergeben. Stattdessen wurde er kurzfristig nach Mosambik gesandt. Jetzt, nach 15 Jahren Einsatz in Mozambique, Kenia, Uganda und Madagaskar, durfte er endlich im September in den Sudan fliegen... (mehr)

Der Mensch denkt und Gott lenkt - (Rundbrief 3/2009)
Was ist dran? Diese Frage beschäftigt uns immer wieder und so hat schon vieles in unserem Leben angefangen und uns herausgefordert. Viele Projekte wurden angefangen, aber es ist auch immer eine Anfrage an unser persönliches Leben gewesen... (mehr)

Krise auf Madagaskar - (Rundbrief 2/2009)
Krise auf Madagaskar, ein Thema seit Dezember und in den Medien nicht immer gut recherchiert. Mitte März diesen Jahres hatten sich die Dinge zugespitzt und da war Madagaskar auch mal in den "Breaking News" der Weltmedien... (mehr)

Kein einfacher Einstieg - (Rundbrief 01/2009)
war die Rückkehr nach Madagaskar. Tina war in den letzten Monaten ständig krank und auch Leah hat ziemlich Schwierigkeiten mit ihrem Asthma. Ihr Blutzuckerspiegel ist relativ instabil. Das stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen... (mehr)

VDM - Report

Gott handelt - nicht so wie erwartet - (VDM-Report 3/2010)
Ein Bericht aus Juba, Süd Sudan
Es war ein ungemütliches Wochenende, selbst für den Süden des Sudans. Es hatte viel geregnet und war sehr feucht und mit 40 Grad Celsius sehr heiß. Mein Flugtag begann schleppend, Passagiere kamen viel zu spät... (mehr)

Auf mich kannst du zählen - (VDM-Report 2/2010)
Als Missionsfluggesellschaft sind wir darauf angewiesen, dass es in bestimmten Regionen Flugplätze gibt, die wir anfliegen können. Das ist natürlich nicht immer der Fall... (mehr)

Soll ich das noch machen? - (MAF-Report 1/2010)
Wenn ich in Deutschland an einem schweren Unfall vorbeifahre, an dem noch keine Helfer sind, mache ich mich strafbar. Schon als Teenager hatte ich verstanden, dass so vieles um mich herum zu meiner Verantwortung gehört. Immer wenn ich bei einer misslichen Lage einfach nur zuschaue, werde ich schuldig, weil ich nichts dagegen getan habe. Wenn wir unsere Augen aufmachen, merken wir, wie wir von physischen und geistlichen Notlagen umringt sind... (mehr)

Wer hätte das gedacht? - (VDM-Report 1/2010)
Wer hätte wohl gedacht, dass unser nächster Einsatz Deutschland mit beinzaltet? Seit einigen Tagen betreibe ich das Mission-Aviation-Fellowship-Büro für Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland... (mehr)

Hindernisbahn - (VDM-Report 3/2009)
Es sollte ein ganz normaler Arbeitstag werden. Fünf Landungen standen auf dem Flugplan, die letzte wieder hier in der Hauptstadt. Drei der Landebahnen sind weit im Busch und die Wartung einer jeden ist oft nicht so, wie wir es uns wünschen... (mehr)

So richtige Mission - (VDM-Report 1/2009)
Kaum ein Vortragsabend vergeht, in dem nicht diese Frage gestellt wird: „Macht ihr denn auch richtige Mission?" Eine ganze Zeit lang war mir gar nicht so klar, was denn „richtige Mission" ist. Ich bin seit über 14 Jahren Missionar. Am Anfang wurde ich als „Technischer Missionar" bezeichnet. (mehr)

Presse

An einem ungewohnten Ort - (Gemeindebrief 11/2007-01/2008)
Eine Sonntagsschule am anderen Ende der Welt - Madagaskar... (mehr)

14 Tage im Land der Gegensätze - (Gemeindebrief 11/2007-01/2008)
Neue Wege der Mission.
Eine kleine Reisegruppe aus der Hoffnungskirche besuchte Madagaskar... (mehr)